Brandschutz

Schutz von Menschen und Sachwerten durch fachgerechten Brandschutz

Ob in Wohn- oder Bürogebäuden, Krankenhäusern oder Hotels – elektrische Leitungen in Gebäuden müssen häufig durch raumabschließende Wände und Decken geführt werden, sie durchziehen jedes Gebäude wie ein Netz. Im Falle eines Brandes stellt dieses Leitungsnetz bei nicht fachgerechter Ausführung eine potentielle Gefahrenquelle dar.

Durch die Verbrennung von Kabelisolierungen entstehen hochgiftige und aggressive Verbrennungsgase. Diese gefährden Menschenleben, besonders wenn sie sich über Kabel- und Rohrdurchführungen in kürzester Zeit über alle Etagen ausbreiten können.

In Verbindung mit Luftfeuchtigkeit und Löschwasser kann sich aus den Rauchgasen Salzsäure bilden, welche die Struktur eines Gebäudes nachhaltig schädigen kann. Dringt diese Säure in den Beton ein, greift sie die Stahlarmierungen an. Dadurch verursacht sie erhebliche Sachschäden, die oft ein Vielfaches über den eigentlichen Brandschäden liegen. Eine Unterbrechung der Stromzufuhr zu Sicherheitseinrichtungen, wie Rauchabzugsanlagen und Notbeleuchtung, stellt eine weitere ernst zu nehmende Gefährdung dar.

Fachgerechter Brandschutz bedeutet, dass durch Kabelabschottung die schnelle Ausbreitung des Feuers verhindert oder zumindest verzögert wird. Eine starke Rauchentwicklung und die Entstehung korrosiver Brandgase werden vermieden. Mit der Installation von Brandschutzkanal- und Funktionserhaltsystemen wird die Absicherung von Flucht- und Rettungswegen und die Aufrechterhaltung von Sicherheitseinrichtungen gewährleistet.

Kabelbrand